Sequenzdiagramm
Allgemeines[Bearbeiten]
Ein Sequenzdiagramm ist ein Verhaltensdiagramm in UML und stellt eine Interaktion grafisch dar. Zudem ist es eine von vier Interaktionsdiagrammarten, in welchem beschrieben wird, welche Objekte an der Szene beteiligt sind, welche Informationen (Nachrichten) sie austauschen und in welcher Reihenfolge dies geschieht. Sie enthalten eine implizite Zeitachse, auf welcher die Zeit von oben nach unten fortschreitet und die Reihenfolge der Pfeile die zeitliche Reihenfolge der Nachrichten angibt.
Beschreibung[Bearbeiten]
Eine senkrechte, gestrichelte Linie stellt die Lebenslinie eines Objekts dar, in deren Bereich Objekte der Klassen existieren. In dem Rechteck über der Lebenslinie steht der Klassenname und/oder der Objektname. Das schmale Rechteck auf der gestrichelten Linie stellt eine Aktivierung dar (in diesem Bereich ist eine Methode aktiv) und nur in diesem Bereich kann ein Objekt Nachrichten empfangen oder versenden. Auf einer Lebenslinie können mehrere aktive Bereiche sein.
Objekte kommunizieren über Nachrichten, diese werden als Pfeile zwischen den Objekten eingezeichnet. Der Name der Nachricht steht an dem Pfeil und die Angabe einer Bedingung ist optional, welche in eckigen Klammern dargestellt werden.
Der Pfeil mit der ausgefüllten Spitze bezeichnet einen synchronen Methodenaufruf, welcher von der Quelle zum Ziel erfolgt, d.h. die Zielklasse muss eine entsprechende Methode implementieren. Die Quelle wartet mit der Verarbeitung bis die Zielklasse ihre Verarbeitung beendet hat und setzt die Verarbeitung dann fort. Deshalb werden asynchrone Aufrufe mit einem Return abgeschlossen. Die Bezeichnung es Return mit einem Namen ist optional.
Asynchrone Aufrufe werden mit einer halben Pfeilspitze gekennzeichnet und verwendet, um parallele Verarbeitungen zu modellieren. Der Aufruf erfolgt von der Quelle zum Ziel, wobei die Quelle mit der Verarbeitung nicht auf die Zielklasse wartet.
