Model-View-Controller-Konzept

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Allgemeines[Bearbeiten]

Das Model-View-Controller-Konzept (MVC-Konzept) dient zur Trennung von verschiedenen Programmeigenschaften in drei selbstständige Einheiten. Jede interaktive Computeranwendung besteht aus Eingaben, Daten und der Darstellung (Repräsentation) der Daten auf dem Bildschirm.

Begriffserklärung[Bearbeiten]

Model[Bearbeiten]

Der Begriff Model (Datenhaltung, Anwendung) wird für die Applikation ohne Benutzeroberfläche (Fachkonzept), d.h. für die interne Datenverarbeitung verwendet. Es ist unabhängig von der Darstellungsweise der Daten und der Eingabe.

View[Bearbeiten]

View (Visualisierung, Darstellung) hat die Aufgabe, die aktuellen Eingangs- und Ausgangsdaten darzustellen.

Controller[Bearbeiten]

Der Controller (Datenmanipulation, Steuerung) setzt die eingehenden Anforderungen (z.B. Eingaben der Tastatur, Mausklicks etc.) in Methodenaufrufe um, die das Model dazu veranlasst, die Daten entsprechend zu verändern. Er ist für die Interaktion mit dem Benutzer zuständig, verarbeitet Eingaben und ruft entsprechende Dienste auf.

Kurz: Der Controller ist die Einheit, die verändernd auf das Model einwirkt. View und Controller bilden zusammen die Benutzungsoberfläche.

Grafik[Bearbeiten]

Model-View-Controller-Konzept