Temperaturmethode
Ursprünglich ist die Temperaturmethode dazu da gewesen, um zu sehen in welchem Zwischenraum man schwanger werden kann, deshalb wird es eigentlich nicht als Verhütungsmethode bezeichnet. Es wird zwischen fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen unterschieden. Die Temperatur am Morgen (Aufwachtemperatur) sollte gemessen werden (im Mund, After, Scheide). Am genauesten jedoch ist es wenn man die Temperatur im After misst. Bei der 1. Zyklushälfte liegt die Temperatur bei 36,5-36,8 °C. Der Eisprung findet 1-2 Tage vor dem Temperaturanstieg statt, sodass man erst nach wenigen Tagen feststellen kann ob man momentan geschlechtsreif ist oder nicht. Wenn die Zyklusmitte erreicht ist steigt die Temperatur weiter unter dem Einfluss des Hormons Progesteron (Gelbkörperhormon) um 0,2-0.5°C an.
Vorteile[Bearbeiten]
Es sind bis auf ein geeignetes Thermometer (10-160 Euro) keine Weiteren Hilfsmittel nötig.
Nachteile[Bearbeiten]
Es ist eine Aufzeichnung über einen längeren Zeitraum nötig. Da die Temperatur durch viele Dinge verfälscht werden können wie z.B Fieber kann man nie ganz sicher gehen, dass man gerade einen Zyklus hat. Außerdem schützt dieses "Verhütungsmittel" nicht vor Geschlechtskrankheiten. Die Temperaturverläufe sollten möglichst aussagekräftig und die Zyklen regelmäßig sein.