Antibiotika
Antibiotika sind Substanzen die Bakterien abtöten, ohne die Zellen von Menschen und Tieren zu schädigen. Viele Antibiotika bewirken, dass Bakterien keine neue Zellwände oder Membranen aufbauen können. Bei der Teilung wird ihre Umhüllung instabil und die Bakterien platzen. Das erste Antibiotikum, das Penicillin, wurde 1928 von Alexander Fleming entdeckt. Seit etwa 1950 werden Patienten mit Antibiotika behandelt. Mit dem Penicillin war es erstmal möglich, bakterielle Infektionskrankheiten schnell und wirksam zu bekämpfen. Lange herrschte eine große Euphorie. Man glaubte, diesen Krankheiten endgültig besiegt zu haben. Doch bald traten Bakterienstämme auf, bei denen das Antibiotikum nicht wirkte. Diese Bakterienstämme waren gegen das Medikament resistent.