Caesar-Verschlüsselung

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Die Caesar-Verschlüsselung ist eines der einfachsten und unsichersten Verschlüsselungsverfahren. Wird heute hauptsächlich dazu verwendet um das Prinzip der Kryptographie zu verdeutlichen.

Prinzip: Bei der Verschlüsselung wird jeder Buchstabe des Klartextes auf einen Geheimtextbuchstaben abgebildet. Das Zeichen eines geordneten Alphabets wird um eine bestimmte Anzahl nach rechts verschoben. Bsp: Verschiebung um 3 Buchstaben: A-->D ; X-->A. Die Anzahl der verschobenen Stellen bildet den Schlüssel, der für die gesamte Verschlüsselung unverändert bleibt. Diese Anzahl der Verschiebung wird durch ein Zeichen des Alphabets (Schlüsselbuchstabe) angegeben. z.B. a=0 ; b=1 ;... z=25. Die Verschlüsselung eines Klarbuchstaben P, mit einer Verschiebung um K Zeichen und einem Alphabet mit 26 Zeichen wird wie folgt definiert: --> encryptk (P) = (P + K) mod26

Entsprechende Entschlüsselung: --> decryptC (C) = (C - K) mod26

Entzifferung: Die Entschlüsselung kann mithilfe einer Häufigkeitsanalyse erfolgen --> bestimmte Buchstaben kommen in einer Sprache besonders häufig vor z.B. im Deutschen das E/e. Wenn man also die Häufigkeiten der Buchstaben in einem Geheimbuchstabentext betrachtet, können diese zu Klartextbuchstaben zugeordnet werden. Darüber hinaus gibt es bei der Caesar-Verschlüsselung nur wenige Verschlüsselungsmöglichkeiten und der Schlüssel bleibt für die gesamte Verschlüsselung unverändert. --> bei einem Alphabet mit n Buchstaben, gibt es lediglich n-1 Verschlüsselungsmöglichkeiten.