Fossile Energie: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Steinkohle ist eine höherwertige Kohle, die unter größerem Druck über längere Zeiten entstand und deswegen auch meist in größeren Tiefen gefunden wird, also in Kohlebergwerken gefördert wird. Steinkohle enthält weniger flüchtige Stoffe als Braunkohle, hat einen höheren Heizwert und lässt sich besser transportieren. Sie wird in großen Mengen in Steinkohlekraftwerken verbrannt (oft für die Mittellast), aber auch zur Herstellung von Koks verwendet, welcher wiederum z. B. in der Stahlindustrie gebraucht wird. | ||
Version vom 2. Dezember 2015, 22:12 Uhr
Fossile Energie wird aus Brennstoffen gewonnen, die in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. Dazu gehören Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl. Man nennt diese Energiequellen fossile Energiequellen oder fossile Brennstoffe . Dagegen wird Biomasse aus Holz und weiteren neuzeitlichen organischen Abfällen und Überresten gewonnen.Zu den fossilen Brennstoffen gehören Braunkohle und die ältere Steinkohle, aber auch Erdöl und Erdgas.
Braunkohle
Braunkohle ist ein bräunlich-schwarzes, meist lockeres Sedimentgestein, das durch Druck und Luftabschluss von organischen Substanzen entstand. Braunkohle ist ein fossiler Brennstoff, der zur Energieerzeugung verwendet wird. Aufbereitete (getrocknete) Braunkohle hat ungefähr zwei Drittel des Werts von Steinkohle.
Erdöl
Vor vielen Millionen Jahren entstand Erdöl aus winzig kleinen Meerestieren und Meerespflanzen. Diese sanken in den Schlamm des Meeresbodens.Die abgesunkenen Substanzen wurden von Schichten überlagert und vom Sauerstoff abgeschlossen. Unter ständig steigendem Druck und zunehmender Temperatur fand ein Fäulnisvorgang statt. Aus den Resten dieser Lebewesen entstand dann Erdöl und Erdgas.Dieser Vorgang findet auch heute noch statt.
Erdgas
Erdgas ist ein brennbares Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Es tritt häufig zusammen mit Erdöl auf, da es auf ähnliche Weise entsteht. Erdgase bestehen hauptsächlich aus hochentzündlichem Methan, unterscheiden sich aber in ihrer weiteren chemischen Zusammensetzung. Als fossiler Energieträger dient es hauptsächlich der Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen, als Wärmelieferant für thermische Prozesse in Gewerbe und Industrie, zur elektrischen Stromerzeugung und in kleinem Umfang als Treibstoff für Kraftfahrzeuge.
Steinkohle
Steinkohle ist eine höherwertige Kohle, die unter größerem Druck über längere Zeiten entstand und deswegen auch meist in größeren Tiefen gefunden wird, also in Kohlebergwerken gefördert wird. Steinkohle enthält weniger flüchtige Stoffe als Braunkohle, hat einen höheren Heizwert und lässt sich besser transportieren. Sie wird in großen Mengen in Steinkohlekraftwerken verbrannt (oft für die Mittellast), aber auch zur Herstellung von Koks verwendet, welcher wiederum z. B. in der Stahlindustrie gebraucht wird.